splash
Welcome
Die Azubiene lässt grüßen :D
Posted By Sven on April 9th, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/04/09/es-ist-doch-einfach-zum-kotzen/

Der Norovirus greift wieder um sich. Das ist eine Magendarm Erkrankung, die mit furchtbarem Durchfall und mit Erbrechen einhergeht und eine wahre Flut an Patienten in unser Krankenhaus spült. Warum schützen die ganzen Leute sich nicht einfach, könnte man da jetzt fragen. Naja, das ist nicht so einfach. Es gibt nämlich keine Impfung gegen den [...]

 

You Are Viewing Allgemein

Sinusitis und ein Insidertipp

Posted By ana on Mai 17th, 2011

Nebenhöhlenentzündung gehört zu denwohl nervigsten Erkrankungen, die man sich vorstellen kann. In den Nebenhöhlen zwickt es, man hat ständig ein riesiges Druckgefühl im Kopf und loswerden kann man es auch nicht so einfach. Gerade letzte Woche kam eine Mutter mit ihrem Kind in die Notaufnahme, da es über starke Kopfschmerzen klagte.

Der Grund war dementsprechend schnell gefunden. Der behandelnde Arzt, der zu diesem Zeitpunkt Dienst hatte, hält aber nicht viel davon, einfach ein komplettes Antibiotikum zu geben. Das macht nur den Darm kaputt und man hat sich schneller wieder was eingefangen, als es einem lieb ist.

Da hab ich jetzt auch meinen Tipp her. Und zwar gibt es ja solche Augentropfen gegen Bindehautentzündung. Die kann man bei Nebenhöhlenentzündung in die Nase träufeln ( drei Mal am tag ein Tröpfchen) und den Bakterien wird der Gar aus gemacht. So einfach kanns gehen, nicht wahr?

Trockene Hände

Posted By ana on Mai 10th, 2011

Es ist echt schlimm bei mir gerade. Jetzt, wos draußen ein bisschen wärmer wird, werden meine Hände total rissig. Grund hierfür ist das Desinfektionszeug, das wir im Krankenhaus benutzen müssen. Ich kann machen, was ich will, alle Cremes und Salben helfen einfach nicht. Das ist wohl ein Los mehr, das ich in meinem Job zu tragen habe. Wenn irgendjemand Tipps hat, immer her damit, ich bin für alles dankbar.

Quelle:Handsticken.de

Quelle: www.handsticken.de

Ein neues Gesicht

Posted By Sven on Mai 3rd, 2011

Meine Wohnung ist jetzt schon eine ganze Weile lang meine Wohnung. Ich bin schon vor meiner Ausbildung ausgezogen, weil meine Eltern das damals schon unterstützten und mich nicht länger festhalten wollten, als ich auch wirklich bleiben wollte. Durch den ganzen Schichtdienst und so ist meine Wohnung jetzt aber schon eine ganze Weile nicht mehr verändert worden und irgendwie habe ich mich auch an ihr satt gesehen.
Aber jetzt, wo ich endlich mal ein bisschen Urlaub genießen kann, nehme ich das mal in Angriff. Nicht nur neue Farben will ich im Baumarkt kaufen gehen, sondern auch zwei neue Möbelstücke, die ich schon lange habe, beziehungsweise erneuern will. Das Erste wäre der Esstisch. Meiner ist total alt und schon ziemlich zerkratzt, weswegen ich hier unbedingt endlich einen Nachfolger finden möchte. Der zweite Gegenstand ist ein Sitzsack. Bei ner Freundin habe ich schon häufiger einen benutzt und auf keinem anderen Möbelstück fühle ich mich so wohl, wie auf nem Sitzsack. Jetzt hab ich meine Bestellung schon fertig gemacht und darf bald mit meinem neuen Fashion4Home Esstisch und meinem Fashion4Home Sitzsack zusammenleben. Vielleicht berichte ich auch mal, wie es sich so anfühlt, endlich mal wieder eine schöne Wohnung zu haben.

Lymphknotenschwellungen

Posted By Sven on Mai 3rd, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/05/03/lymphknotenschwellungen/

Bei Germanys Next Topmodel ist eine Erkrankung auf den Plan getreten, von der bisher eigentlich nur wenige Menschen wissen. Der Lymphdrüsenkrebs hat sich dort bei einer Teilnehmerin durch das Wachstum eines Lymphknotens geäußert. Sie musste ihre Teilnahme dann auch abbrechen, um sich einer Chemotherapie zu unterziehen.

Jetzt ist es so, dass seitdem viele Menschen zu uns kommen, weil sie geschwollene Lymphknoten haben. Grundsätzlich muss man so was natürlich ernstnehmen, da man nicht einfach sagen kann, da ist schon nix.

Häufig ist es aber so, dass mancher Lymphknoten einfach geschwollen bleibt. Gerade wenn man in seinem Leben einmal eine Zytomegalie oder das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte. Der Lymphdrüsenkrebs ist hier eine eher seltene Erkrankung, an die man wirklich nur zu allerletzt denken sollte.

Ich finde es ziemlich dumm vom Fernsehen, einfach über so was zu berichten und dann nicht wenigstens einmal zu sagen, was es noch sein könnte, wenn man so was bei sich selbst entdeckt. Verantwortungslos.

Wenn Anschaffungskosten zum Problem werden

Posted By Sven on Mai 1st, 2011

Wir haben hier auf der Station, auf der ich derzeit arbeite, ein echtes Problem. Und zwar funktioniert unser Drucker schon lange nicht mehr so, wie er es eigentlich sollte. Mal verhält er sich ganz gut und dann will er einfach überhaupt nicht mehr das tun, was er eigentlich sollte. Problematisch wird’s, wenn man Patientenakten füllen will oder schnell etwas zum Unterschreiben ausdrucken muss.
Noch besser wird’s dann, wenn wir als Schwestern dann die Schuldigen sind, wenn’s mal nicht schnell genug geht. Dabei können wir wirklich Nichts dafür, dass unsere Hardware ein wenig an Vorkriegszeiten erinnert und sich ganz nach ihrer eigenen Laune verhält.
So haben wir uns jetzt darum gekümmert, einen neuen Drucker zu ordern. Wäre ja auch ganz einfach, wenn diese Anschaffung denn genehmigt werden würde. Wird sie aber nicht. So stehen wir da mit unserem Drucker und fragen uns mit jedem neuen Tag, wann er letztendlich wirklich den Geist aufgibt.
Eine Freundin hat mir jetzt erzählt, dass man gute Geräte von  Xerox gebraucht kaufen kann. Hiermit wird ich’s nochmal versuchen. Immerhin hätten wir dann auch ne Garantie auf das Teil, falls es mal wieder zickt oder ganz “unerwartet” und plötzlich den Geist aufgibt.

Sonnenbrand

Posted By Sven on Mai 1st, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/05/01/sonnenbrand/

Ja, tatsächlich – wir haben sogar Patienten, die wegen eines Sonnenbrandes kommen.

Lächerlich, könnte der ein oder andere jetzt sagen, aber so leicht zu nehmen ist der ein oder andere Sonnenbrand einfach nicht.

Gerade im Sommer, wenn man stundenlang in der Sonne liegt, kann die Haut schweren Schaden davon tragen. Das sind dann Verbrennungen, bei denen sich sogar Blasen bilden können.

So gefährlich wie eine großflächige Verbrennung mit beispielsweise heißem Wasser sind sie nicht, aber manchen Patienten muss man dabehalten, da so große Teile der Haut verletzt sind, dass man einen Kreislaufzusammenbruch nicht ausschließen kann.

Ich kann hier also nur allen meinen Lesern empfehlen, Sonnencreme zu benutzen und sich nicht allzu lange in der brütenden Sonne aufzuhalten. Besonders für Eltern mit kleinen Kindern gilt das umso mehr.

„Wie lange habe ich noch?“

Posted By Sven on April 29th, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/04/29/%e2%80%9ewie-lange-habe-ich-noch%e2%80%9c/

Diese Frage wurde mir die Woche gestellt. Ich bin eine kleine Azubine und wirklich nicht befugt, hierüber Auskunft zu geben. Das machen unsere Ärzte, ich kann das ja gar nicht wissen.

Es ist aber durchaus eine Frage, vor der ich Angst habe. Deswegen traf sie mich auch so hart. Wir haben oft Patienten mit Krebs oder anderen Krankheiten, die sogar ihren Aufenthalt bei uns möglicherweise nicht überleben.

Diesen Menschen zu sagen, dass ihr Leben vielleicht schon bald vorbei sein wird, wird glücklicherweise nie meine Aufgabe sein. Darüber bin ich wirklich froh.

Wie verändert es einen?

Posted By Sven on April 27th, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/04/27/wie-verandert-es-einen/

Meine Lehre zur Krankenschwester hat mich durchaus verändert. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich ein absolut gesund lebender Mensch bin, aber das Leben habe ich im Krankenhaus auf ganz besondere Art und Weise schätzen gelernt.

Es geht mir hier nicht nur darum, dass es Krankheiten gibt, die ein frühes Lebensende bringen können, sondern vielmehr auch darum, dass einem im Krankenhaus Dinge wiederfahren, die man so einfach nicht vergessen oder stehen lassen kann.

So ist das zum Beispiel auch bei Alzheimerpatienten in unserer Geriatrie. Die erkennen ihre eigenen Kinder nicht mehr und wissen manchmal selbst nicht, wer oder wo sie sind.

Mein Job hat mich also durchaus verändert. Ich bin jetzt einfach mehr darauf bedacht, mein Leben zu genießen und jeden Tag so zu nehmen, wie er ist. Immerhin könnte er ja auch der letzte sein, an dem ich noch die bin, die ich bin.

Lustig, lustig….

Posted By Sven on April 25th, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/04/25/lustig-lustig/

Auch als Krankenschwester muss man sich ja nicht den ganzen Tag mit ernsten und schrecklichen Dingen beschäftigen. Daher jetzt mal ein paar Bilder, die das Krankenhaus von seiner lustigen Seite zeigen.

http://image.newcom101.de/userfiles/U/z/y/0/k/4f1SKzbUoyw5dN5A7gaJO1.jpg

http://image.newcom101.de/userfiles/U/z/y/0/k/4f1SKzbUoyw5dN5A7gaJO1.jpg


http://de.toonpool.com/user/38/files/spezialist_470085.jpg

http://de.toonpool.com/user/38/files/spezialist_470085.jpg

http://www.nichtlustig.de/comics/full/040816.jpg

http://www.nichtlustig.de/comics/full/040816.jpg

http://www.toonsup.com/users/s/schnabulak/herr_schnabulak_bein_arzt_090119_1402.jpg

http://www.toonsup.com/users/s/schnabulak/herr_schnabulak_bein_arzt_090119_1402.jpg

Mit der Sonne kommen auch die Salmonellen wieder

Posted By Sven on April 23rd, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/04/23/mit-der-sonne-kommen-auch-die-salmonellen-wieder/

Jetzt, wos draußen wieder wärmer wird, ist man ja des Öfteren auch mal wieder versucht, ein Eis essen zu gehen. Ist ja auch was schönes, so in der Frühlingssonne zu sitzen und das Leben zu genießen.

Manchmal aber kann so was auch im Krankenhaus enden, wenn man blindes Vertrauen walten lässt.

Aber nicht nur Softeisautomaten und Eiswagen können wahre Salmonellenschleudern sein, sondern auch das eigene Zuhause. Deswegen habe ich jetzt bei dasmedizinblog.de mal ein paar Tipps geklaut, wie man Salmonelleninfektionen Zuhause vermeiden kann:

  1. Plastikbretter benutzen und danach ganz besonders gründlich abwaschen

  2. Niemals Gemüse und Fleisch auf dem gleichen Brett schneiden

  3. Schwämme und Lappen am besten jeden Tag austauschen und bei 60 Grad waschen

  4. Nahrungsmittel lange kochen und gut durchbraten

  5. Alte Nahrungsmittel, bei denen man sich nicht sicher ist, lieber wegwerfen