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Die Azubiene lässt grüßen :D
Posted By Sven on April 9th, 2011

http://www.mg-azubiene.de/blog/2011/04/09/es-ist-doch-einfach-zum-kotzen/

Der Norovirus greift wieder um sich. Das ist eine Magendarm Erkrankung, die mit furchtbarem Durchfall und mit Erbrechen einhergeht und eine wahre Flut an Patienten in unser Krankenhaus spült. Warum schützen die ganzen Leute sich nicht einfach, könnte man da jetzt fragen. Naja, das ist nicht so einfach. Es gibt nämlich keine Impfung gegen den [...]

 

Archive for November, 2011

Hygiene an den Fenstern

Posted By Sven on November 24th, 2011

Bildquelle : rrs-rostock.de

Ich möchte heute mal über ein besonderes Thema berichten, mit dem ich diese Woche konfrontiert war. Ich habe nämlich einmal nachgefragt, warum wir eigentlich in allen Patientenzimmern Rollos haben. Mein Ausbilder hat mich ganz komisch angeschaut, denn für ihn schien es ziemlich klar zu sein, wieso Rollos die perfekte Möglichkeit sind, Patientenzimmer zu bestücken. Die Erkenntnis, die ich da gewonnen habe, ist irgendwie logisch und daher möchte ich einmal hier darüber berichten. So sind Rollos ja schon etwas Spezielles. Man kann sie je nach Laune über das gesamte Fenster, über ein Drittel ziehen oder die auch ganz offen lassen. Das ist für unsere Patienten ziemlich wichtig, denn so manches zimmer kann im Sommer zu einer echten Brutkammer werden. Wenn einem Patienten also ohne Rollos die Sonne den ganzen Tag auf den Pelz scheinen würde, würden wir sicherlich bald viele Beschwerden bekommen. Immerhin sind manche Patienten den ganzen Tag im Bett und können sich eben nur durch Rollos vor der Sonne schützen lassen. Die Rollos, die wir haben, sind hierbei aber natürlich auch ein bisschen speziell, denn sie halten die Hitze der Sonne und das grelle Licht ab, machen es im Zimmer aber nicht wirklich dunkler. Auch der Blick nach Draußen ist durch unsere Rollos nicht verbaut. So können unsere Patienten, wenn es ihnen einmal zu hell oder zu heiß ist, nach uns rufen und wir stellen die Rollos so ein, wie es eben am angenehmsten ist. Das ist natürlich auch für uns als Personal sehr angenehm, denn Rollos sind schnell eingestellt. Müsste man ständig Vorhänge hin und her schieben, wäre das sicherlich bald ziemlich nervig und auch anstrengend. Rollos hat man da schnell in Position gebracht und kann sich dann direkt um weitere Patienten kümmern. Diese Punkte waren mir, was Rollos angeht, ja auch noch ziemlich klar. Was ich aber nicht bedacht hatte, war der hygienische Aspekt. So ist es so, dass Rollos nicht auf dem Boden hängen und auch ein solches Material haben, das Keime nicht aufnimmt, wie es Stoffe von Vorhängen täten. Außerdem müssten wir Vorhänge ziemlich oft waschen und das ginge wiederum ins Geld, was wieder ein positiver Punkt für die Rollos ist. Des Weiteren müsste man einen Vorhang immer anfassen und man kann sich nie sicher sein, ob man nicht doch Keime an den Fingern hat. Bei Rollos bedient man sich hier immer der Stand beziehungsweise der Kette und die kann man schnell desinfizieren. Rollos würden also niemals zu einer Infektionsgefahr werden, selbst wenn sie ganz besonders häufig verstellt werden würden. Ich kann jetzt im Nachhinein also durchaus verstehen, warum wir im Krankenhaus gerade Rollos verwenden und muss sagen, dass ich mir das für meine eigene Wohnung jetzt auch überlege. Immerhin wirken Rollos für mich jetzt definitiv hygienischer, als es Vorhänge jemals könnten und sie ersparen mir auch noch lästiges Waschen. So spricht für mich eigentlich alles für ein paar ordentliche Rollos, die ich dann jetzt im Grunde nur noch kaufen müsste. Ich kann mich momentan aber noch nicht entscheiden, in welcher Farbe meine Rollos sein sollen, weil es da einfach viel zu viele Möglichkeiten gibt. Bin halt doch eine Frau, selbst wenn es sich nur um Rollos handelt.

Pünktlich oder nicht?

Posted By Sven on November 22nd, 2011

Man hat als Arbeitnehmer ja so einige Pflichten zu erfüllen. Zum einen muss man natürlich seine Arbeit ordentlich erledigen, das ist keine Frage. Ein weiterer wichtiger Punkt ist aber beispielsweise auch eine ordentliche Zeiterfassung. Sozusagen muss sauber und gründlich erfasst werden, wann man das Unternehmen betreten hat, wie lange man gearbeitet hat und wann man den Arbeitstag beendet hat.

Es wäre ohne eine solche Zeiterfassung natürlich ganz einfach zu behaupten, dass man einen acht Stunden Tag vollständig abgesessen hat, denn überprüfen kann dies natürlich keiner. Daher führen die meisten Unternehmen die Zeiterfassung ein, um überprüfen zu können, ob ein Mitarbeiter eventuell zu wenig arbeitet. Das ist für den betreffenden Mitarbeiter dann natürlich nicht so schön, muss aber eben gemacht werden, denn schließlich wird man ja auch für die Zeit, die man im Unternehmen verbringen soll, bezahlt.

Die Zeiterfassung kann für einen Mitarbeiter aber natürlich auch positiv sein, denn wenn man Überstunden macht, kann man diese durch die Zeiterfassung auch belegen. Ob man sich diese Stunden dann ausbezahlen lässt oder ob man sich vielleicht den ein oder anderen Urlaubstag mehr gönnt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Da muss man auch aufpassen, was das Unternehmen erlaubt, denn nicht immer ist eine Ausbezahlung der laut Zeiterfassung entstandenen Überstunden möglich.

Es ist im Übrigen ganz egal, welches Arbeitszeitmodell ein Unternehmen für sich persönlich führen möchte, denn Zeiterfassung ist in der Regel immer inbegriffen. Hat man also beispielsweise die Vertrauensarbeitszeit, so muss man trotzdem seine gearbeitete Zeit erfassen, um dem Arbeitgeber eine Kontrollmöglichkeit zu bieten. Das mag zunächst ein bisschen unfair klingen, aber auch bei der Zeiterfassung ist Kontrolle manchmal eben besser als pures Vertrauen. Zeiterfassung kann natürlich auch auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen geschehen. Häufig hat man als Mitarbeiter eine sogenannte Stechkarte, die man zu Beginn der Arbeit und auch am Ende in einen Automaten steckt oder vor einen Sensor hält. Automatisch wird im System für Zeiterfassung das jeweilige Geschehnis dokumentiert und beim betreffenden Mitarbeiter eingepflegt. So kann der Arbeitgeber dann nach einer Weile einmal in das Zeiterfassung System hineinschauen und sieht automatisch, ob der betreffende Mitarbeiter ordentlich mit seiner Arbeitszeit umgeht.

Was besonders wichtig ist, wenn es um Zeiterfassung geht, ist, wenn es um Honorarkräfte geht. Diese werden nur nach den tatsächlich gearbeiteten Stunden bezahlt. So etwas gibt es auch hier im Krankenhaus beispielsweise für Reinigungskräfte. Am Ende eines Monats spuckt die Zeiterfassung Software dann eine Zahl – also die gearbeiteten Stunden – aus und schon kann es losgehen mit der Berechnung des Gehaltes. Ganz einfach eigentlich aber dafür doch sehr effektiv. Die Zeiterfassung ist also ein sehr essenzieller Bestandteil des Arbeitslebens, ob man das nun gut findet oder nicht.

Ich persönlich habe mit Zeiterfassung gar keine Probleme, denn ich arbeite sehr gewissenhaft und habe mir daher eigentlich nie etwas vorzuwerfen. Meine Überstunden gleiche ich zeitnah wieder aus, sodass in der Zeiterfassung niemals irgendwelche Ungereimtheiten aufkommen. Es gibt für die Zeiterfassung so viele unterschiedliche System und Softwares, dass man als Unternehmer schon ordentlich hinschauen muss, welches System nun am Besten zum eigenen Unternehmen passt.